Rinderbeinscheibe nach italienischer Art

Der Rinderschenkel gilt fälschlicherweise als weniger hochwertiges Fleischstück, weil es von einem hohen Prozentsatz Bindegewebe durchzogen ist. Eigentlich ist es eines der besten Stücke.

Der Vorteil des Rinderschenkels ist sein kräftiger Geschmack. Um diesen geniessen zu können, bietet es sich an, ein wenig Zeit zu investieren und die Rinderbeinscheiben langsam zu schmoren.

Unter „Ossobuco“ versteht man in Italien zwar Schmorgerichte von der Kalbshaxe, Rinderbeinscheiben lassen sich jedoch ebenso gut verwenden und geben sogar mehr Geschmack ab. Der Begriff „Osso buco“ bedeutet wörtlich „Knochen mit Loch“ und bezieht sich auf den Hohlraum der Knochen.

Man kann das Rezept im klassischen Schmortopf machen oder auch im Slowcooker.

Rinderbeinscheibe nach italienischer Art

Zutaten für vier Portionen:

  • 4 Rinderbeinscheiben
  • 1 Zwiebeln, feingehackt
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Sellerie
  • 6-8 Cherrytomaten
  • 1-2 Karotten
  • 2-3 Sardellenfilets
  • 1 Tasse trockener Weisswein
  • 3 Tassen Rinderfond
  • 1 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
  • 3 Lorbeerblätter
  • Butter

Zubereitung

  1. Butter im erhitzten Schmortopf oder Slowcooker aufschäumen lassen,
  2. Beinscheiben pfeffern und leicht salzen und von beiden Seiten kräftig anbraten
  3. Zwiebelstückchen hinzufügen und
  4. Mit dem Weisswein ablöschen (alternativ: mit einem leichten Rotwein ergibt sich eine kräftigere Sosse)
  5. Hitze reduzieren und Rinderfond hinzufügen, so dass das Fleisch fast bedeckt ist
  6. Kleingeschnittenen Sellerie, Tomaten und Möhren, Sardellen, Thymian, Lorbeer und geschälten Knoblauch hinzufügen
  7. Schmortopf abdecken und bei 180 Grad eine Stunde im Ofen belassen
  8. Anschliessend Fleischstücke wenden und eine weitere Stunde bei 120 Grad fertigschmoren

Weitere Hinweise

Das Fleisch ist gar, sobald es sich leicht vom Knochen lösen lässt.

Beim Würzen beachten, dass die zugefügten Sardellen von Haus aus sehr salzig sind!

Als Beilage empfielt sich Schmorgemüse, Ofentomaten, Polenta oder Risotto. Auch die Würzmischung „Gremolata“ (Zitrone, Knoblauch, Pertersilie) ist eine interessante Ergänzung.

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