Schweinsbrustspitz

Brustspitz vom Schwein

Die zarten Kottlettrippchen vom Schwein kennt jeder, Brustspitz jedoch fast keiner. Dabei ist der Brustspitz keineswegs schlechter, er weist nur mehr Fett und einen höheren Fleischanteil auf als die klassischen „Spare-ribs“.

Der Brustspitz (auch dicke Rippe genannt) liegt unterhalb des Schweinenackens. Das Fleisch ist langfaserig und hat einen Fettgehalt von etwa zwanzig Prozent. Traditionell wird der Brustspitz gerne gekocht oder geschmort, häufig wandert das Fleisch in Eintöpfe.

Gegrillte Rippchen vom Brustspitz

Der Brustspitz eignet sich jedoch hervorragend für Grillen bei niedrigen Temperaturen: der hohe Fettanteil lässt das Fleisch butterzart werden.

Zutaten

  • 1 Brustspitz
  • Marinade nach Wahl

Vorgehensweise

  1. Den gesamten Brustspitz (möglichst schon am Vorabend) nach Belieben marinieren (z.B. Honig-Senf-Marinade)
  2. Sobald die Kohle oder das Holz runtergebrannt ist, Brustspitz auf den Grill legen
  3. Der Brustspitz braucht wenig Hitze und viel Zeit: nach etwa einer halbe Stunde wenden und weitere zwanzig Minuten über dem Feuer ziehen lassen
  4. Das Fleisch ist gar, wenn es sich mit dem Messer leicht zerteilen lässt
  5. Das fertige Fleisch entlang der Rippenknochen portionieren
Schweinsbrustspitz Gewürzt

Schweinsbrustspitz-Gewürzt

Hinweise

Grillen im Allgemeinen und Rippchen im Besonderen brauchen Zeit. Am Besten ist es, man grillt zunächst Würste und Steaks und spart sich den Brustspitz bis zum Schluss auf. Nicht nervös werden, sobald sich die Fleischoberfläche verfärbt: das Stück ist noch nicht gar und muss auch nicht bewegt werden. Liegen lassen, ziehen lassen!

Als Beilage servieren wir einen Eisbergsalat. Dazu die übrig gebliebene Marinade mit Essig und Öl verflüssigen, den Eisberg grob zerschneiden, leicht pfeffern und salzen, und kurz vor dem Servieren mit dem Dressing durchschwenken. Die Resthitze des Grills eignet sich zudem, um Tomatenscheiben zu grillieren.

Related posts

Leave a Comment